Betriebswirtschaftlich-administrative InformationssystemeBetriebswirtschaftlich-administrative Informationssysteme bezeichnen einen Teil der operativen Systeme und tragen dazu bei, den laufenden Betrieb (Funktionen und Prozesse) von Unternehmen und Verwaltungen zu leiten, sodass entsprechend gesteckte Ziele erreicht werden. Administrationssysteme als Teil der operativen Systeme tragen dazu bei, den laufenden Betrieb zu verwalten, das heißt die Funktionen und Prozesse so zu gestalten, dass Unternehmensziele erreicht werden. Im Gegensatz zu Dispositions-, Planungs- und Kontrollsystemen sollen nach Möglichkeit menschliche Disponenten und Führungskräfte keine Veränderungen einleiten. Daher eignen sich Administrationssysteme besonders dazu, (Teil-) Funktionen und Prozesse vollständig zu automatisieren. Sie sind durch folgende weitere Merkmale, die oft in Ursache-Wirkungs-Zusammenhängen stehen, gekennzeichnet:
Die meist angestrebten Ziele des Einsatzes von Administrationssystemen sind Kostensenkung, Rentabilitätssteigerung durch Reduktion der Kapitalbindung, Beschleunigung von Prozessen und Fehlerfreiheit bzw. Qualitätssteigerung durch umfangreiche Richtigkeits- und Plausibilitätsprüfungen. Beispiele von Administrationssystemen, die man in vielen Wirtschaftszweigen und Branchen vorfindet, sind Buchhaltung, Kosten- und Leistungsrechnung, Auftragserfassung, -prüfung und -bestätigung, Lieferscheinschreibung, Fakturierung, Verwaltung von Debitoren und Kreditoren sowie Lohn- und Gehaltsabrechnung. Literatur
Mertens, Peter: Integrierte Informationsverarbeitung. Band 1: Operative Systeme in der Industrie. 17. Auflage. Wiesbaden : Gabler, 2009. |
