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Personal Information Manager

Unter Personal Information Manager werden Softwarelösungen verstanden, die die Verwaltung und Organisation persönlicher Daten unterstützen.

Während Groupware-Lösungen darauf abzielen, den Informationsaustausch und die Zusammenarbeit in Teams zu unterstützen, stellt der Personal Information Manager (PIM) die Informations- und Koordinationsbedürfnisse Einzelner in den Vordergrund. In der Literatur herrscht ein unterschiedliches Verständnis über einen Personal Information Manager (PIM). Eine grundlegende Definition des Begriffs stammt von [Landsdale 1988] der unter PIM “the methods and procedures by which we handle, categorize, and retrieve information on a day-to-day basis” versteht.

[Jones und Maier 2003] sehen im PIM einen bisher unerreichten Idealzustand, in dem Mitarbeiter zur richtigen Zeit mit erforderlichen Informationen versorgt werden und diese in geeigneter Weise aufbereitet werden, um spezifische Aufgaben zu erfüllen. Weiterhin sollen diese Informationen mit geringem Aufwand bearbeitet, organisiert und anderen zugänglich gemacht werden können.

[Barreau 1995] versteht unter PIM ein System, das gestaltet wird, um Individuen bei der Durchführung von Arbeitsaufgaben zu unterstützen. Bestandteile einer solchen Lösung sind Mechanismen, um Informationen zu organisieren und abzulegen, fest installierte Regeln und die Möglichkeit, Informationen verschiedenartig auszugeben.

Typische Instrumente des PIM sind bspw. Lösungen zur Adress-, Termin-, Aufgaben- und Dokumentenverwaltung. PIM gewinnt darüber hinaus durch die zunehmende Einbindung von mobilen Endgeräten (insbesondere Smartphones) in Arbeitsprozesse an Bedeutung. Insbesondere die Frage der Erreichbarkeit und der Signalisierung von Präsenzstatus gewinnt im Hinblick auf die Zusammenführung mobiler und fest installierter Infrastrukturen (fixed-mobile convergence) für das PIM an Bedeutung.

Literatur

Jones, W., Maier, D.: Personal Information Management. Group Report: NSF IDM 2003 Workshop, 2003.

Barreau, D. K.: Context as a factor in Personal Information Management systems. In: Journal of the American Society for Information Science 46 1995, S. 327-339.

Lansdale, M: The psychology of personal information management. In: Applied Ergonomics 19 1988, 1, S. 55-66.

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Zuletzt bearbeitet: 07.10.2010 11:41
Letzter Abruf: 23.05.2012 12:45
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