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Kommunikations- und KollaborationssystemeKommunikations- und Kollaborationssysteme sind sozio-technische Systeme, die den Informationsaustausch und die Zusammenarbeit in Teams unterstützen. Dies umfasst sowohl die Bereitstellung technischer Komponenten als auch Instrumente des Managements. Kommunikations- und Kollaborationssysteme (kurz: KuK-Systeme) werden in vielfältigen Szenarien eingesetzt und weisen dementsprechend ein breites Spektrum an Funktionen und Konzepten auf. Sie sind dem Forschungsfeld des Computer Supported Cooperative Work (CSCW) zuzuordnen. Rahmenfaktoren, wie die räumliche Verteilung der Beteiligten oder Zeitunterschiede sind Einflussfaktoren für die Auswahl von KuK-Systemen. Medienwahltheorien, wie die Media Richness Theory oder die Social Presence Theory, streben an, den Auswahlprozess von KuK-Systemen zu unterstützen, unterliegen jedoch der Kritik einer mangelnden praktischen Verwertbarkeit. Eine Typologisierung vorhandener Systeme und Technologien findet anhand verschiedener Dimensionen statt. Teufel et al. [1995] differenzieren Groupware-Lösungen nach ihrem Schwerpunkt für Funktionalitäten zur Unterstützung von Kommunikation, Koordination und Kollaboration (3K-Modell). Ebenso können die Systeme anhand der Dimensionen synchron/asynchron oder nach ihrer Medienreichhaltigkeit unterschieden werden. Eine eindeutige Zuordnung von KuK-Systemen ist aufgrund unterschiedlicher Einsatzmöglichkeiten und einer wachsenden Konvergenz zunehmend schwieriger.
Die bei der Einführung und Nutzung stattfindenden organisatorischen Maßnahmen werden als KuK-Management bezeichnet. LiteraturGross, Tom; Koch, Michael: Computer-Supported Cooperative Work: Interaktive Medien zur Unterstützung von Teams und Communities. München : Oldenbourg Verlag, 2007. Schmalzl, B. (Hrsg.): Arbeit und elektronische Kommunikation der Zukunft: Methoden und Fallstudien zur Optimierung der Arbeitsplatzgestaltung. Berlin et al. : Springer Verlag, 2004. Teufel, S.; Sauter, C.; Mühlherr, T.; Bauknecht, K.: Computerunterstützung für die Gruppenarbeit. Bonn : Addison-Wesley, 1995.
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