Electronic CommerceElectronic Commerce bezeichnet aus Unternehmenssicht den absatzorientierten Teil des Electronic Business, also den Verkauf von Produkten und Dienstleistungen über elektronische Kanäle, wie z. B. das Internet. Electronic Commerce und Electronic BusinessUnter Electronic Commerce (E-Commerce) versteht man die informationstechnische Unterstützung von transaktionsorientierten Aktivitäten, die in direktem Zusammenhang mit dem Handel von Produkten oder Dienstleistungen über digitale Netzwerke, wie etwa dem Internet, stehen. Electronic Commerce bezeichnet also den Kauf und Verkauf von Produkten und Dienstleistungen über elektronische Netzwerke. Ein wachsender Anteil von Electronic Commerce findet etwa über mobile Netzwerke statt, was auch als Mobile Commerce bezeichnet wird. Electronic Business (E-Business) erstreckt sich darüber hinaus auf Konzepte und Komponenten, die mittels Informations- und Kommunikationstechnik die Koordination von inner- wie auch überbetrieblichen Leistungserstellungsprozessen optimieren helfen. Häufig wird Electronic Commerce durch elektronische Marktplätze unterstützt. Die Abwicklung einer digitalen Transaktion im Electronic Commerce wird häufig in Phasen eingeteilt [Hermanns, Sauter 1999, S. 16]. Eine gängige Einteilung unterscheidet Informations-, Vereinbarungs-, Abwicklungs-, Kontroll- und Anpassungsphasen. TeilnehmerartenElectronic Commerce lässt sich nach vielen Kriterien in Kategorien einteilen. Eine gängige Kategorisierung erfolgt anhand der beteiligten Parteien [Laudon, Laudon, Schoder 2006, S. 184; Wirtz 2006, S. 582]. Als Teilnehmerarten dabei werden dabei Verwaltung (A, Administration), Unternehmen (B, Business) und Endkunden (C, Consumer) unterschieden. Häufig anzutreffende Kombinationen von Teilnehmerarten auf elektronische Marktplätze sind:
TransaktionsphasenZur Analyse von Austauschbeziehungen auf Märkten werden häufig Phasenmodelle der Markttransaktionen herangezogen [Langenohl 1994, S. 18]. Markttransaktionen, die von elektronischen Märkten unterstützt werden, lassen sich dabei in fünf Phasen einteilen:
LiteraturLangenohl, Thomas: Systemarchitekturen Elektronischer Märkte. St. Gallen, Universität, Diss.,1994. Laudon, Kenneth C.; Laudon, Jane P.; Schoder, Detlef: Wirtschaftsinformatik: Eine Einführung. 1. Aufl., München : Pearson Studium, 2006. Hermanns, Arnold; Sauter, Michael: Management-Handbuch Electronic Commerce. 1. Aufl., München : Vahlen, 1999. Wirtz, Bernd: Medien- und Internetmanagement. 5. Aufl., Wiesbaden : Gabler, 2006. |
