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Organisationale IntelligenzOrganisationen sind sozio-technische Systeme. Sie können sich wie Menschen intelligent oder unintelligent verhalten. Organisationale Intelligenz (OI) bestimmt sich nicht aus der Summe der Intelligenz ihrer Mitglieder, sondern aufgrund ihres Zusammenwirkens. Die Entwicklung von OI ist eine zentrale Aufgabe des Wissensmanagements. Organisationale Intelligenz
Intelligenz wird Menschen und anderen Lebewesen, aber auch Artefakten (Maschinen, Prozesse, Programme etc.) und Organisationen zugeschrieben. Ein Mensch ist intelligent, wenn er
kann. Gleiches gilt für Organisationen. Im Gegensatz zum Menschen aber sind Organisationen sozio-technische Systeme mit je nach Größe und Zweckbestimmung unterschiedlicher Komplexität:
Organisationale Intelligenz resultiert also nicht aus der algebraischen Summe der Intelligenz ihrer Mitglieder und sonstigen Artefakte, sondern entsteht erst durch das zielorientierte Zusammenwirken ihrer Träger. Dies verdeutlicht die systemische Sicht in Abbildung 1. Abb. 1: Elemente organisationaler Intelligenz [Hummeltenberg 2008, S. 44] Die Elemente in Abbildung 1 beschreiben folgende funktionalen Fähigkeiten:
Tab. 1: Funktionale Fähigkeiten für organisationale Intelligenz „Monitoring/Wahrnehmung“ und „Entscheidung/Aktion“ finden sich ebenso in den Phasen Intelligence, Design, Choice and Review des Grundmodells von Entscheidungsprozessen nach Simon, auf dem verschiedene Arten von Entscheidungsunterstützungssystemen gründen. „Monitoring/Wahrnehmung“ und „Interpretieren/Verstehen“ werden durch Business Intelligence unterstützt. Das Management des Elements „Wissen/Gedächtnis“ beschreiben [Probst, Raub, Romhardt 2006] im Bausteinmodell des Wissensmanagements. „Kommunizieren / Kooperieren“ stellen symbiotische Disziplinen dar, die durch Groupware, Wissensportale und Web 2.0 unterstützt werden. LiteraturHummeltenberg, W.: Disziplinen von Business Intelligence. In: von Kortzfleisch, H.F.O.; Bohl, O. (Hrsg.): Wissen, Vernetzung, Virtualisierung, Lohmar – Köln 2008, S. 41-56. Probst, G.; Raub; S.; Romhardt, K.: Wissen managen. 5. Aufl. Wiesbaden 2006.
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